Meldung vom 29.04.2020

    In Egelsbach werden Infektionsketten erfolgreich unterbrochen

    Seit Wochen beherrschen die Folgen der Pandemie die Schlagzeilen sowie das tägliche Leben der Menschen in Egelsbach und darüber hinaus. Viel wird von Neuinfektionen, Todesfällen und Genesenen gesprochen, wobei die Zahlen nicht immer genügend aussagekräftig sind.

    „Nichtsdestotrotz gibt es eine Reihe von Indizien, die darauf hindeuten, dass der Umgang mit dem Virus in Egelsbach bisher durchaus erfolgreich gestaltet werden konnte“, merkt Bürgermeister Wilbrand an. „Alle uns bekannten in den Ort hereingetragenen Infektionen konnten durch die getroffenen Maßnahmen gestoppt werden und haben zu keinen weiteren Infektionen geführt.“

    Neustes Beispiel ist eine bestätigte Neuinfektion in der Belegschaft des DRK-Pflegeheims. Bereits vorher galten sehr strenge Hygienemaßnahmen, die mit Bekanntwerden des Infektionsfalls noch einmal ausgeweitet wurden. So wurden alle Patienten in ihren Zimmern unter Quarantäne gestellt und das Personal arbeitete nur noch mit FFP2-Masken und Schutzanzügen. Außerdem wurden die gesamte Belegschaft und alle Bewohnerinnen und Bewohner getestet. Das Ergebnis bis heute: Alle durchgeführten Tests waren negativ.

    „Dank der umsichtigen Arbeitsweise unserer Belegschaft und der hohen Akzeptanz der Angehörigen und Bürger hinsichtlich der nötigen Kontaktsperre, scheint es bisher gelungen, das Virus aus unserer Einrichtung fernzuhalten“ kommentiert der Einrichtungsleiter Sebastian Veldung.

    Bereits in den vergangenen Wochen hatte der Rathauschef über zwei Fälle in der Belegschaft der Gemeinde berichtet, die ebenfalls folgenlos geblieben waren.

    „Neuinfektionen können nicht ausgeschlossen werden“, klärt Egelsbachs Rathauschef auf, „aber solange wir mit unseren Maßnahmen verhindern, dass sich Infektionsketten bilden, die dann mühsam nachverfolgt werden müssen, sind wir auf einem guten Weg.“

    Dazu bedürfe es aber weiter der Disziplin und Aufmerksamkeit aller Egelsbacherinnen und Egelsbacher, um die Gemeinde vor größerem Schaden zu bewahren.

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