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    „Neue Akzente im Angebot für ältere Menschen in Egelsbach setzen“

    Auch die Egelsbacher werden älter – im Vergleich zu anderen hessischen Gemeinden zwar knapp unterdurchschnittlich, dennoch ist auch hier der Anteil an Menschen ab 65 Jahren auf über 20% gestiegen und wird weiter steigen. Gemeindliche Arbeit muss auf sich verändernde Bevölkerungsstrukturen reagieren, um die Menschen vor Ort im Älterwerden zu begleiten und ihnen bei Bedarf Hilfe- und Gestaltungsmöglichkeiten in dieser Lebensphase aufzuzeigen.

    Seit dem vergangenen Monat hat die Seniorenarbeit der Gemeinde Egelsbach wieder eine feste Ansprechpartnerin. Ann-Katrin Adams startet zunächst mit einer halben Stelle und möchte die zuletzt unbesetzte Position neu ausrichten und mit Leben füllen. Dabei profitiert sie von ihrer Forschungstätigkeit in der Alternsforschung während der letzten Jahre, aus der sie aktuelle Ideen nun auch in die Praxis einbringen möchte. Ein besonderes Anliegen ist es ihr, auch diejenigen Egelsbacherinnen und Egelsbacher anzusprechen und „mit ins Boot“ zu holen, die bisher nicht an Angeboten der Seniorenarbeit teilgenommen haben. „Gerade in einer kleinen Gemeinde wie Egelsbach muss es möglich werden, dass alle Menschen sich eingebunden fühlen, die Adressen kennen, an denen sie Hilfe bei belastenden Lebensereignissen oder in schwierigen Lebenssituationen bekommen und auch ihren Interessen in Gesellschaft Gleichgesinnter nachgehen können.“ Dabei sollen bewährte Programmpunkte, wie beispielsweise die Seniorenfahrten, das Waldhüttenfest und die verschiedenen offenen Angebote weiterhin stattfinden. Daneben sollen, vor allem über die enge Zusammenarbeit mit der Seniorenkommission, vorhandene Netzwerke gestärkt und neue Kooperationen aufgebaut werden.

    Mögliche neue Themen sollen der Heterogenität der Lebensphase Alter gerecht werden, so könnte zum Beispiel eine Veranstaltungsreihe zum Umgang mit neuen Medien durchgeführt werden, es soll aber auch Angebote für Menschen mit Demenz geben.

    Die aktive Mitgestaltung und das Engagement älterer Menschen sind dabei Kernpunkte, die zum Gelingen der Seniorenarbeit beitragen – die Seniorenarbeit ist auf viele helfende Hände angewiesen. Dies soll aber nicht nur „Arbeit“ sein, sondern auch den Engagierten ermöglichen, sowohl neue Kontakte zu knüpfen, als auch die Gestaltung der Seniorenangebote mit zu bestimmten und eigene Wünsche einzubringen.

    Interessierte können sich gerne bei Ann-Katrin Adams, Tel.: 06103 – 405 153, unter , oder Dienstags bis Donnerstags zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Zimmer 26 (2.OG) in der Gemeindeverwaltung melden.





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